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Social Media – und es funktioniert doch!

mit 3 Kommentaren

Heute möchte ich euch eine kleine, erfreuliche Social Media Geschichte erzählen:

Wie unseren aufmerksamen Lesern bekannt sein sollte, sind wir eine Tochter der HUDORA GmbH. Diese ist nicht ganz so aktiv im Bereich Social Media wie HooGoo, aber es gibt einen Twitter Account. Und über diesen erreichte uns am 16.6. ein Hilferuf. Bei dem Roller des authistischen Sohns von @DoreenKroeber ist ein Kugellager kaputt gegangen. Der Junior braucht den Roller dringend für seinen geregelten Tagesablauf und ein Overload war vorprogrammiert. Die Aufregung machte sich in diversen Tweets und einem  Blogpost Luft. Es war also Eile geboten … und zwar nicht nur für Doreen, sondern auch für uns. Immerhin wurden ihre Tweets bereits fleißig retweetet. Da hieß es schnell handeln.

Wir haben noch abends via Twitter und Blog-Kommentar mit Doreen Kontakt aufgenommen und ihr unsere Hilfe zugesichtert. Am nächsten Tag ging dann ein Survival-Paket mit Ersatzteilen und parallel vom Hauptlager ein nagelneuer Roller raus. Jetzt kann der alte Roller wieder in Stand gesetzt werden und ein Zweiter ist immer in Reserve da, falls nochmal irgendwas passiert. Perfekt! Das fand auch Doreen, die sich direkt via Twitter bedankte und das Lachen ihres Sohn auf dem Bild im nächsten Blogpost hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, erreichbar zu sein – egal über welchen Kanal.

Wir wünschen Autiboy auf dem Weg noch viel Spaß mit seinem Scooter. Wenn es nochmal Probleme gibt, twittert uns einfach an!

Geschrieben von jwestphal

21. Juni 2010 um 10:21

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Kein Geld für Social-Media-Strategien?

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Ganz spannend fanden wir, dass, laut Umfrage “Social Media in Unternehmen” von news aktuell und Faktenkontor (an der sich mehr als 1.700 Pressesprecher und PR-Fachleute beteiligt haben), nur jede zehnte Firma zusätzliche finanzielle Mittel für die Web2.0-Kommunikation bereitstellt. Nur ein Drittel der deutschen Unternehmen verfügt überhaupt über eine Social-Media-Strategie. Da ist wohl immer noch ein großer Aufklärungsbedarf – oder ist Social-Media doch immer noch eine Randerscheinung? Das Thema würden wir hier gerne mal zur Diskussion stellen. Was meint ihr… wie wichtig ist Social Media? Sollte SM-Marketing in die Kommunikationsstrategien der Unternehmen stärker integriert werden? Oder wird es maßlos überschätzt und nur ein paar “Eingeweihte” finden es wirklich spannend? Wir würden uns über Kommentare freuen. Vorher aber noch ein paar Zahlen aus der Umfrage:

Immerhin gaben 32,5 Prozent der befragten PR-Mitarbeiter an, dass ihr Unternehmen bereits über eine Strategie im Web 2.0 verfügte. Etwa jeder zweite berichtet, derzeit an einer Strategie zu arbeiten (52,2 Prozent), während jeder zehnte zugab, sich noch gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben (10,2 Prozent). Gut jedes zwanzigste Unternehmen will auch in Zukunft von kommunikativen Maßnahmen in sozialen Netzwerken die Finger lassen (4,3 Prozent).

Am aktivsten setzten Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich bei der Kommunikation auf das Web 2.0. Von ihnen haben 38 Prozent bereits eine Social-Media-Strategie. Das Schlusslicht bilden Verwaltungen und Verbänden: weniger als ein Viertel von ihnen engagiert sich strategisch bei Twitter, Facebook & Co. (23,6 Prozent).

Die Kommunikation im Web 2.0 wird bei den meisten deutschen Unternehmen als kostengünstiger Zusatzkanal angesehen, um mit Kunden und potentiellen Interessenten in Kontakt zu treten. Nur gut jede zehnte Presseabteilung kann sich in diesem Jahr über ein Budget für Social-Media-Kommunikation freuen (12,7 Prozent). Eine interessante Lücke, da schließlich die Mehrheit das Thema Social Media weit oben auf der eigenen Agenda ansiedelt. Aktuell beurteilen fast zwei Drittel der Mitarbeiter von Pressestellen die Kommunikation in sozialen Netzwerken als wichtig (“sehr wichtig” 17,3 Prozent, “eher wichtig” 44,6 Prozent). Anders sehen es dagegen die PR-Agenturen. Sie sagen, dass weniger als jede zehnte Firma Social Media für “sehr wichtig” hält (8,5 Prozent).

Weitere Ergebnisse:

  • Social Media wird in deutschen Unternehmen für die Kommunikation nach außen am häufigsten in der Pressestelle eingesetzt (57,1 Prozent). Knapp dahinter folgt die Abteilung Marketing (51,4 Prozent). Jedes fünfte Unternehmen gibt an, soziale Netzwerke überhaupt nicht für den Kontakt nach außen einzusetzen (21,8 Prozent).
  • Twitter & Co. sind heute noch nicht in der Chefetage angekommen. Nur gut jede zehnte Geschäftsführung ist selber im Web 2.0 aktiv. (13,4 Prozent)
  • Der Personenkreis, der in den Unternehmen zur Kommunikation via Social Media berechtigt ist, ist eher klein. Meistens dürfen sich lediglich zwei bis fünf Mitarbeiter offiziell im Namen des Unternehmens in Social Networks äußern (55,6 Prozent). Nur jede zwanzigste Firma stellt ihren Mitarbeitern einen kompletten Freifahrtschein in sozialen Netzwerken aus (6,1 Prozent).

Geschrieben von jwestphal

2. Juni 2010 um 11:08

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HooGoo auf der INFECT2010

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“Die INFECT2010 will den Werbetreibenden und Kommunikationsverantwortlichen aufzeigen was HEUTE mit Social Media Kampagnen und der Nutzung von Social Media Netzwerken möglich ist.” So der O-Ton des Veranstalters. Das hört sich doch wirklich spannend an – zumal wir mit HooGoo zum Start nur auf Social Media gesetzt haben und klassisches Marketing und PR (bis auf eine Pressemeldung über OTS zur Liveschaltung und ein paar Gutscheinflyer in Paketen) bisher völlig außer acht gelassen haben.

Also auf nach Düsseldorf ins UCI Kino im Düsseldorfer Medienhafen und hören, was es Neues gibt. Etwas zu spät eingetroffen gab es direkt einen Bäng… Nick Sohnemann hat gezeigt, was in der Zukunft möglich sein könnte – und was derzeit schon möglich ist. Mit Augmented Reality, Geotargeting, Hyperlocality und FaceDetect kommt das Internet überall dahin, wo wir sind. Dank mobile Devices, Smartphones, iPads & Co. wird es zum Outernet. Spannend, neu, aufregend und ein guter Start.

Leider wurde es nach der ersten Kaffeepause dann wieder bodenständiger. Im Track 1, den ich ausschließlich besucht habe, ging es um verschiedene Social Mediadienstleistungen, Case Studies und Unternehmensvorstellungen. Spannend war eine Diskussion zwischen Mirko Lange und Wolfgang Lünenbürger zu Social Media GAUs und dabei speziell zu dem aktuellen Kitkat/Greenpeace Fall. Was Nestle hätte besser machen können? Die Experten waren sich einig, dass das Unternehmen gelassener hätte reagieren müssen und durch das ungeschickte Eingreifen erst dafür gesorgt hat, das Problem zu einem zu  machen. Ein anwesender Horizont-Redakteur hat bestätigt, dass der Fall für ihn erst von Bedeutung wurde, nachdem Nestle die Anwälte losgelassen und die Facebook-Gruppe geschlossen hat.

Nach der allgemeinen Empörung über die Höhe der Wellen, die ein Fehler in der Social Media Kommunikation schlagen kann, gab es dann einen sehr erfrischenden Vortrag von Joachim Graf. Er konnte aus vulkanaschetechnischen Gründen nicht nach Düsseldorf reisen, stand aber via Skype zur Verfügung. Seine Kernaussage: “Nehmt euch doch alle nicht so wichtig! Social Media ist spannend und sinnvoll, aber es ist doch nur eine sehr spitze Zielgruppe von Leuten, die diese Netzwerke umfassend nutzen. Der Großteil der Bevölkerung hätte von dem Nestle-Dings doch eh nix mitgekriegt.” Recht hat er… manchmal muss man sich immer wieder in Erinnerung rufen, das Social Media nur ein “Fliegenschiss” im breiten Kommunikationsfächer ist. Wenn auch ein spannender und beachtenswerter.

Desweiteren gab es noch etwas zu SEO und SEM, Social Media Monitoring und einem sehr spannenden Projekt zum Worth-of-Mouth Marketing: buzzer.biz (übrigens super schwer zu finden, weil buzzer.de/.net/.com anderweitig belegt sind und auch Google nicht wirklich fündig wurde). Bei Buzzer kann man sich als Konsument anmelden und bekommt dann maßgeschneiderte Produktproben zum Testen und Weiterempfehlen angeboten. Im Gegensatz zu anderen Online-Marktforschungsplattformen sind die hier laufenden Kampagnen speziell darauf ausgerichtet, dass die Tester das Produkt in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiterempfehlen. Die Probanten bekommen Give-Aways und Stories an die Hand, mit denen sie die Nachricht über das neue Produkt verbreiten können. Ich denke, ich werde es mal ausprobieren…

Nach dem Nachmittagskaffee ging es um “Create the buzz” – und zwar via Video, Mobile Apps und Text. Besonders die Themen Video und Mobile waren sehr interessant. Ich habe aber gemerkt, dass meine Aufmerksamkeit und Aufnahmefähigkeit langsam dem Ende entgegen ging. Zumal es im Kino keine Steckdosen für mein Laptop (und sein defektes Akku) gab und ich alles Spannende ganz 1.0 mit Stift und Block festhalten musste. Ausführlichere Infos folgen aber noch in extra Blogposts. Ich denke, die Themen verlangen nach einer ausführlicheren Betrachtung.

Abschließend noch ein paar allgemeine Eindrücke zur Veranstaltung: Aufgefallen ist, dass die Teilnehmer der INFECT2010 ziemlich offline waren. Ausführlich getwittert haben nur eine handvoll Personen. Gerade bei einer Social Media Veranstaltung hätte ich schon erwartet, dass der Veranstalter selber die aktuellen Themen ins Netz streut. Auch wLan Spots in den Kinosälen und Steckerleisten (zumindest an den Sitzen am Gang) wären sicher gut angenommen worden. Alles in allem gab es einige interessante Anregungen und nette Gespräche in den Pausen und beim anschließenden Get-Together. Bin nächstes Jahr gerne wieder dabei.

Geschrieben von jwestphal

25. April 2010 um 19:29

Veröffentlicht in Unterwegs

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