Artikel getaggt mit ‘Verlosung’
Gewinnspiele auf Twitter – Sinn oder Unsinn?
Twitter ist hipp, Werbung auf Twitter ist mega-hipp und Werbung mit Gewinnspielen auf Twitter ist viral und giga-hipp. So – sehr stark vereinfacht – unsere Überlegung. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit egoo.de und Kaffeeversum HooGoo Scooter via Twitter verlost. Das sollte unser StartUp bekannter machen und die Aufmerksamkeit auf uns und unsere Scooter lenken.
Natürlich müssen auch wir, wie jedes andere Unternehmen, rechnen und haben daher mal überprüft, ob sich das für die Gewinnspiele eingesetzte Geld auch in eine Steigerung des Bekanntheitsgrades und weitere Umsätze umwandeln konnte.
Der Gedankengang hinter unseren Aktivitäten war folgender: Die Teilnehmer an unserem Gewinnspiel twittern über das Gewinnspiel. Das lässt sich auch relativ leicht “erzwingen”, indem man beispielsweise fordert, dass man, um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, darüber twittern muss. Und ab jetzt wird es viral: Die Follower der Teilnehmer lesen deren Tweets über das Gewinnspiel und erfahren so von der Aktion. Bestenfalls gefällt ihnen das Produkt bzw. die Aktion so gut, dass sie ebenfalls darüber twittern und es so wieder an ihre Follower weitergeben, usw. Also ganz nach der guten alten „??? Methode“ – Jeder ruft drei Freunde an und die rufen wieder jeder drei Freude an…
Das bringt für uns natürlich nur etwas, wenn wir durch das Gewinnspiel nicht nur das Interesse an einer Gewinnchance im Allgemeinen, sondern auch an dem Produkt selber wecken. Weiterhin müssen für den viralen Effekt die Teilnehmer natürlich auch Follower haben, die deren Tweets über das Gewinnspiel lesen.
Der Aufwand, an einem Gewinnspiel via Twitter teilzunehmen (die so genannten “Transaktionskosten”) ist extrem gering. In der Regel genügt dazu der Klick auf den Retweet-Button. Diese Tatsache hat dazu geführt, dass es bei Twitter sehr viele Personen gibt, die ausschließlich an Gewinnspielen teilnehmen und den Account ansonsten nicht zur Kommunikation oder zum Networking nutzen. Diese Personen sind also nicht an dem durch das Gewinnspiel beworbenen Produkt sondern lediglich an der Gewinnchance interessiert.
Die durch das Gewinnspiel geplante Werbung greift demzufolge bei ihnen nicht. Das wäre nicht weiter schlimm, denn Streuverluste müssen immer akzeptiert werden. Aber auch der zweite Sinn und Zweck einer Aktion auf Twitter – der virale Effekt – ist bei diesen Accounts nicht gegeben. Das Problem ist nämlich, dass – rein auf Twitter bezogen – diese User keine Freunde (“Follower”) haben, beziehungsweise nur solche, die ausschließlich an Gewinnspielen interessiert sind.
Wie hoch ist denn der Anteil dieser Gewinnspielteilnehmer, die einem Gewinnspielausrichter keinerlei Werbeeffekt bringen? Wir haben das mal für unsere beiden Aktionen ausgewertet. Dabei sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass bei unserem Preisausschreiben über 80 Prozent der Teilnehmer Twitter ausschließlich zur Teilnahme an Preisausschreiben nutzen.
Das bedeutet erstmal, dass man die erreichten Reichweitenzahlen durch fünf teilen muss. Es wurden ja auch eigentlich nur 20 Prozent „richtige“ Personen erreicht. Wenn also 1.000 Leute teilgenommen haben, waren das eigentlich nur 200 “richtige” Leute. Die Gewinnchance pro “richtigem” Teilnehmer sinkt dann natürlich auch (die anderen bekommen ja durch ihren Tweet auch ein Los).
Natürlich weiß ein Teilnehmer nicht, wie hoch seine Gewinnchance tatsächlich ist. Man könnte also sagen, dass einem das egal ist. Andererseits haben wir beim Start eines Preisausschreibens genaue Vorstellungen davon, welche Gewinnchance wir den Teilnehmern bieten möchten. Wenn wir beispielsweise eine ca. 1 %ige Chance darauf, ein Produkt zu gewinnen, bieten möchten, bei dem der Selbstkostenpreis 80 Euro hoch ist, dann muss ich bei 200 Teilnehmern 160 Euro investieren (1 Gewinn á 80 Euro pro 100 Teilnehmer). Nehmen jetzt aber nicht nur die 200 „richtigen“ User teil, die wir eigentlich erreichen möchten, sondern auch noch 800 reine Gewinnspielaccounts, dann gibt es 1.000 Teilnehmer. Soll nun jeder der 200 von uns eigentlich angesprochenen Teilnehmer trotzdem 1 % Gewinnchance haben, dann muss es 10 Gewinne geben und wir müssen 800 Euro investieren.
Und wie ist es mit dem Werbeeffekt? Wir sind sicher noch nicht perfekt im Thema Webstatistik, aber wir können recht sicher sagen, dass von den Blogs, in denen das jeweilige Gewinnspiel veröffentlicht wurde, es knapp ein Klick zu unserer Seite pro “richtigem” Teilnehmer gegeben hat. Bei 200 Teinehmern waren das bei uns ca. 190 click-throughs. Bei den Besuchern, die via Twitter auf unsere Seite kommen, ist nicht wirklich nachprüfbar, ob sie von einem Gewinnspieltweet oder einem anderen Twitterlink auf hoogoo.de gelangen. Über den Daumen haben wir pro “echtem” Gewinnspielteilnehmer eine Click Through Rate von 25 %. D. h., bei 200 “richtigen” Teilnehmern bekommen wir 50 Besucher auf unsere Webseite.
Neben diesen ganzen Zahlen und Fakten gibt es einen weiteren Punkt, der einen über den Sinn und Unsinn von Twitter Gewinnspielen nachdenken lässt. Nämlich der, dass die Teilnahme an einer Corporate Twitter Aktion und das retweeten von werblichen Inhalten bei “richtigen” Twitter-Usern nicht sehr beliebt ist. Für uns waren die beiden Gewinnspiele eine interessante Erfahrung. Twitter als Werbemedium halten wir für unsere Zwecke aber nicht für sinnvoll.
Ein Gewinner und drei neue Chancen
Der Gewinner für das egoo.de Gewinnspiel steht fest. Michael gewinnt einen kostenlosen HooGoo Scooter. Wie wir auf ihn gekommen sind? Mit Hilfe modernster Technik natürlich. Heiko von egoo.de hat alle 129 Teilnehmer (danke noch mal für die rege Beteiligung) auf eine Liste gesetzt und diese dann durchnummeriert. Mit Hilfe seines iPhones und der AppBox Pro hat er dann eine Zufallszahl generiert, auf der Liste nachgeguckt und Michael als Gewinner ermittelt. Herzlichen Glückwunsch! Wir sind schon auf sein Design gespannt. Alle anderen Teilnehmer finden im egoo-Gewinnerblogpost ein kleines Trostpflaster in Form eines 5 Euro Gutscheins.
Wer sein Glück noch mal versuchen möchte, kann dies bei Kaffeeversum tun. Dieses Blog hat sich zwar auf alles rund um Kaffee spezialisiert, was aber nicht heißen soll, dass Kaffeetrinker nicht auch Scooterfahrer sind. Das beweist der Kommentar von Mella: “Ich schnappe mir meinen Hund und los geht es. Da er am Anfang immer ganz begierig ist, zum Fluss zu kommen, kann er mich mit seinem Geschirr wunderbar ziehen. So sind wir beide in Rekordzeit am Fluss, wo er dann rumtollen darf und ich gemütlich meinen Kaffee trinke. Zurück gehen wir es etwas gemütlicher an. Er trabt neben mir her und freut sich, dass ich endlich sein Tempo halten kann – Scooter sei Dank.”. Interessant auch die Idee von Sandra, eine Kaffeepipeline oder ein Kaffeetank an den Scooter zu packen.
Die Verlosung bei Kaffeeversum läuft noch bis Ostermontag (05.04.2010) und – ach ja – verlost werden 3 HooGoo Gutscheine über je 39 Euro. Viel Glück allen Teilnehmern!!!
HooGoo Gewinnspiel auf www.egoo.de
Wahnsinn, wie viele Unternehmen sich mit dem Individualisieren von Produkten beschäftigen. Eine gute Übersicht und viele spannende Hintergrundinfos findet man auf www.egoo.de.

Guckt mal bei http://www.egoo.de
Und wer passt besser zu egoo als HooGoo? Nicht nur, weil unsere Firmennamen beide auf “goo” enden, sondern vor allem, weil wir mit unseren Produkten perfekt zum Thema der Seite passen. Das findet auch egoo und daher gibt es jetzt eine HooGoo/egoo Verlosung. Um daran teilzunehmen, muss du einfach nur in deinem Blog, via Twitter oder Facebook bekannt geben, dass du einen Scooter mit deinem Design gewinnen willst:
Teilnahme via Twitter/Facebook:
Teile deinen Followern und Freunden bitte folgendes mit: “Ich möchte einen individuell gestalteten Scooter von @hoo_goo und @egoo gewinnen! http://j.mp/aQaV50″
Teilnahme via Blog:
Schreibe einen Blogpost, indem du auf das Gewinnspiel aufmerksam machst. Wichtig ist nur, dass du einen Link zu diesem Beitrag und zum Beitrag von egoo einbaust und du uns via Trackback oder Kommentar auf deinen Beitrag aufmerksam machst.
Teilnahmeschluß ist Montag, der 29.03.2010. Der Gutschein für einen kostenlosen, selbst zu designenden Scooter wird unter allen Teilnehmern verlost. Eine Bar-Auszahlung des Preises ist nicht möglich.
Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück!
http://www.egoo.de gibt es seit September 2008 und ist Deutschlands erstes und bisher einziges Online-Magazin, dass seine Leser über die kreative Welt der personalisierbaren Produkte informiert. Neben dem Magazin findest du auf egoo außerdem ein ständig wachsendes Shop-Verzeichnis in dem alle Anbieter personalisierbarer Produkte mit kurzer Beschreibung kategorisiert werden, und ein Produktverzeichnis. Hinter dem Magazin steckt Heiko Vogelgesang, der erstmals 1999 durch ein selbst erstelltes T-Shirt von Spreadshirt mit dem Thema in Kontakt gekommen ist. Seitdem ist er von den nahezu grenzenlosen Möglichkeiten der Individualisierung begeistert. http://www.egoo.de ist in seinem Kopf entstanden und durch ihn in liebevoller Handarbeit ausgearbeitet und umgesetzt worden.







